5 Tipps, wie Sie Ihren Garten vor Frost schützen können

Nicht nur Menschen frösteln und werden durch die Kälte geschwächt. Auch für Pflanzen ist der Winter eine schwierige Zeit. Nachtfröste können im Garten schwere Schäden verursachen. Damit Ihre Pflanzen im Frühjahr wieder gesund sind, sollten Sie einige Tipps beherzigen!

Gut zu wissen: Frost ist nicht Ihr Feind. Frost ist ein ganz natürlicher Vorgang, der für die Pflege des Bodens sogar unerlässlich ist. Und das aus gutem Grund: Er tötet Krankheiten und Schädlinge ab, die Ihre Pflanzen befallen!

1) Ziehen Sie die empfindlichsten Pflanzen ein.
Als Erstes müssen Sie natürlich die empfindlichsten Topfpflanzen ins Haus oder zumindest in einen geschlossenen, geschützten und belüfteten Raum wie einen Schuppen bringen. Aber Vorsicht: Sie sollen vor kalten Winden geschützt werden, nicht vor der Sonne! Achten Sie also darauf, dass sie tagsüber der Sonne ausgesetzt sind.

Wenn Sie keine Möglichkeit haben, die Pflanzen unterzustellen, können Sie sie mit Jutesäcken oder Winterschutzhüllen vor Frost schützen.

2) Entscheiden Sie sich für Überwinterungssegel.
Bei Sträuchern, insbesondere bei mediterranen Arten (Orangen-, Zitronenbäume usw.), ist es wichtig, dass Sie sie vor Frost schützen. Verwenden Sie dazu Überwinterungsvliese, die glockenförmig direkt über die Sträucher und Obstbäume gelegt werden.

Diese Abdeckungen haben den Vorteil, dass sie Luft, Licht sowie Wasser durchlassen, so dass die Pflanze den ganzen Winter über weiter atmen kann und gleichzeitig vor Frost geschützt ist.

voile d'hivernage

3) Mulchen
Mulchen ist ein unverzichtbarer Frostschutz für kleine Anpflanzungen im Garten sowie für den Boden des Gemüsegartens. Und das aus gutem Grund: Stroh ist ein besonders warmes und isolierendes Naturmaterial, das die Wurzeln der Pflanzen vor dem Erfrieren bewahrt.

Aber auch Kompost, getrocknetes Laub, Mist oder Rinde können das Stroh ersetzen. Dies gilt umso mehr, als diese gute Düngemittel sind. So schützen sie nicht nur die Pflanzen vor Kälte, sondern versorgen auch den Boden mit Nährstoffen.

Beachten Sie, dass der Mulch, um im Winter wirksam zu sein, relativ großzügig sein muss, d. h. etwa 5 cm dick sein sollte.

4) Die Erde anheben
Eine weitere Technik, um Pflanzen vor Kälte und Frost zu schützen, besteht darin, die Erde rund um die Füße der Pflanzen anzuheben, so dass ein Erdhügel entsteht. Diese Methode wird auch als Häufeln bezeichnet. Dadurch wird eine natürliche Barriere gegen Kälte, Frost und Wind geschaffen.

Das Anhäufeln kann bei allen kleinen Anpflanzungen angewendet werden, ist aber besonders für Rosen empfehlenswert.

buttage

5) Nicht gießen
Wenn es nachts zu frieren beginnt, ist das Gießen im Garten tabu! Der Grund dafür? Die Wurzeln, die in dieser Zeit des Jahres “schlafen”, könnten absterben. In diesem vegetativen Zustand können sie das Wasser nicht richtig aufnehmen. Dieses neigt dann dazu, zu stagnieren oder sogar zu gefrieren und die Bodentemperatur zu senken.

Im Frühjahr, wenn das Wetter besser ist, können Sie wieder mit dem Gießen beginnen.

Scroll to Top