Eibe: Pflanzung, Anbau, Pflege und Größe

Die Eibe ist ein Zierstrauch, der sich ideal für schöne Hecken oder als Formgehölz eignet. Aufgrund ihrer außergewöhnlichen Langlebigkeit wurde sie lange Zeit mit dem Tod in Verbindung gebracht, als Bindeglied zwischen Himmel und Erde. Aufgrund dieser Symbolik findet man sie daher häufig auf Friedhöfen. Die Eibe ist giftig, mit Ausnahme des Arilluspulvers, das ist die rote Beere, die von weiblichen Exemplaren produziert wird. Der Samen und die Nadeln der Eibe sind ebenfalls giftig. Seien Sie daher besonders wachsam.

Die Eibe, ein Nadelbaum mit außergewöhnlich langer Lebensdauer
Die Eibe (Taxus baccata) ist ein nicht harzender Nadelbaum, der in Europa und Nordamerika vorkommt und bis zu 20 Meter hoch werden kann. Sie ist ein Baum mit einer der längsten Lebenserwartungen. Die älteste Eibe Frankreichs steht in der Bretagne (Pommerit-le-Vicomte) und wird auf ein Alter von 1500 bis 2000 Jahren geschätzt. Die älteste Eibe Europas steht in Schottland und ist 2000 Jahre alt. Eibenwälder sind in Europa jedoch selten geworden, da der Baum giftig ist. Ein Bestand von Eiben wird als Eibenwald bezeichnet.

Die Eibe hat einen geraden, kräftigen Stamm, der von der Basis an mit Ästen gekrönt ist. Ihr Wuchs ist eher unregelmäßig. Dieser immergrüne Nadelbaum besteht aus langen, flachen, nicht stechenden Nadeln von dunkelgrüner Farbe.

Das Gift der Eibe ist Taxin, ein sehr gefährliches Alkaloid. Laut dieser auf Bäume spezialisierten Website verwendeten die Gallier dieses Gift bei der Jagd und nannten es Ivos, was der Eibe ihren Namen gegeben haben soll.

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Pflanzung
Planen Sie die Anpflanzung einer Hecke? Die Eibe ist ein winterharter, langsam wachsender Nadelbaum, der für sein dichtes Laub und seine Pflegeleichtigkeit geschätzt wird. Sie verträgt Minustemperaturen von bis zu -15 °C. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie Verschmutzung gut verträgt. Für eine Hecke von etwa 1,80 m bis 2 m Höhe sollten Sie einen Abstand von 80 cm bis 1 m zwischen den einzelnen Pflanzen einhalten. Mit zunehmendem Alter nimmt die Eibe nämlich mehr Platz ein, sodass Sie ihren künftigen Umfang, der über 4 m betragen kann, voraussehen sollten. Als Einzelpflanze ist die Taxus baccata auch ein guter Kandidat für die Formgestaltung. Nach dem Einpflanzen sollten Sie den Baum in den ersten zwei Jahren regelmäßig gießen, um das Anwachsen zu erleichtern.

Die Eibe ist ein robuster Baum, der Folgendes schätzt :

Einen frischen Boden und eine feuchte Atmosphäre.
Eine schattige oder sonnige Lage
Einen sauren oder kalkhaltigen Boden

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Anbau
Die weibliche Eibe produziert essbare, leuchtend rote Beeren (Arillus). Achtung: Mit Ausnahme der Arillusfrüchte sind alle Teile der Eibe giftig: die Rinde, die Nadel und der in der Frucht enthaltene Samen. Nur das karminrote Fruchtfleisch kann reif von September bis Dezember genossen werden. Der Arillus hat einen süßen, schleimigen Geschmack, sodass er auch als Marmelade gegessen werden kann.
Denken Sie immer daran, dass der Samen giftig ist. Aus diesem Grund wird der Verzehr der Eibenfrucht nicht empfohlen. Seien Sie sehr wachsam und verzehren Sie die Frucht im Zweifelsfall nicht.

Die Beere ist zudem bei Vögeln beliebt, die die Samen nicht verdauen und verbreiten. Auch Säugetiere und insbesondere Pferde essen die Beeren sehr gerne. Allerdings ist ein einziger Bissen für Equiden tödlich, da sie den Samen aufnehmen und sehr empfindlich auf Taxin reagieren.

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