Einen starken Fettlöser zum Selbermachen für alle Oberflächen in der Küche herstellen

Konventionelle Küchenreiniger enthalten viele Inhaltsstoffe – von denen mindestens die Hälfte einen so komplizierten Namen hat, den man weder aussprechen, noch sich etwas darunter vorstellen kann. Chemische Putzmittel schaden unserer Gesundheit, der unserer Haustiere sowie unsere Umwelt. Auch wenn es verlockend ist, wenn durch diese Reiniger Flecken blitzschnell weg sind, sollten wir überdenken, ob wir nicht doch lieber zwei Minuten länger mit natürlichem Putzmittel schrubben möchten.

Was ist an chemischen Reinigern schädlich und was ist besser an natürlichen?

Herkömmliche Putzmittel bestehen aus Chemikalien, welche unsere Haut und Atemwege reizen. Wendet man diese in geschlossenen Räumen an, kann dies zu Kopfscherzen, Schwindel, Allergien oder Atembeschwerden führen.

Auch für Haustiere sind die Reiniger pures Gift. Das Problem: Springt die Katze beispielsweise in die frisch geputzte Badewanne, haften Spuren des Putzmittels an ihren Pfoten. Beim nächsten Pfotenlecken nimmt sie die Chemikalien direkt auf.

Und auch die Umwelt leidet unter den Saubermachern: Nicht alle toxischen Inhaltstoffe lassen sich aus dem Abwasser herausfiltern. So gelangen die Gifte in Flüsse, Seen und das Meer – und machen Tiere und Pflanzen krank.

Als Alternative zu diesen gekauften Fettlösern und Küchenreinigern können Sie das Putzmittel aber auch einfach selber herstellen – und das sogar aus Hausmitteln, die Sie entweder bereits zu Hause haben, oder im Supermarkt kaufen können.

So machen Sie Reiniger selber

Um Ihren eigenen Reiniger herzustellen brauchen Sie entweder eine alte Reinigungsmittelflasche, welche sie wiederverwenden oder nutzen eine neue Sprühflasche. Achten Sie darauf, dass die Flasche sehr gut gereinigt ist und keine Rückstände vorhanden sind.

Beachten Sie, dass diese Reiniger wegen der natürlichen Inhaltsstoffe nicht so lange haltbar sind, wie konventionelle Putzmittel. Aus diesem Grund sollte die Mengenangabe nach Bedarf hinzugegeben werden, sodass das Reinigungsmittel innerhalb weniger Wochen aufgebraucht ist. Um die Haltbarkeit zu verlängern, können Sie hochprozentigen Alkohol hinzugeben.

Das Tragen von Handschuhen oder Masken ist bei den unterstehenden Rezepten nicht nötig. Wenn Sie anstelle frischer Zitrone reine Zitronensäure in Pulverform verwenden, ist der Schutz allerdings empfehlenswert. Das Pulver kann empfindliche Haut und Schleimhäute reizen.Falls Sie sich dennoch für Handschuhe entscheiden, gibt es auch hier eine nachhaltige Alternative.

Nach Wunsch können auch ätherische Öle hinzugefügt werden, um einen angenehmen Duft zu erzeugen. Jedoch sollte dies in Haushalten mit Tieren und Kindern vermieden werden.

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