Euphorbia Erythrea: Pflege, Ausstellung, Stecklinge

Mit ihrer minimalistischen Form, die aus einem Stamm, dicken, stacheligen, viereckigen Stängeln, einem hohen Wuchs und dekorativem Laub besteht, geht die Baum-Wolfsmilch als Kaktus durch, aber das ist nicht der Fall! Die Euphorbia Erythrea (oder Eritrea) ist nämlich eine kakteenartige Pflanze. In der Natur kann sie bis zu 3 m hoch werden. Ihr originelles Aussehen macht sie jedoch zu einer sehr dekorativen Pflanze. Sie fällt sofort durch ihr Kandelaber- (Kerzen-) Aussehen auf und wertet Innenräume oder Terrassen auf elegante Weise auf. Hier erfahren Sie, wie Sie sie erfolgreich anbauen können.

Ausstellung von Euphorbia Erythrea
Die Euphorbia cactiforma schätzt das Licht. Sie benötigt daher einen hellen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung. Lichtmangel führt nämlich dazu, dass die Sukkulente aufhellt und sich von dunkel- zu hellgrün verfärbt. Bringen Sie Ihre Euphorbia näher an eine Lichtquelle, um dieses Problem zu beheben. Die Pflanze wird von selbst wieder grün, wenn der Standort für sie günstig ist. Junge Triebe haben von Natur aus ein zartes Grün, das mit der Zeit dunkler wird.

Sobald die Sonne scheint, können Sie die Wolfsmilch auf einer schattigen Terrasse platzieren, um einen sehr originellen pflanzlichen Akzent zu setzen. Achten Sie jedoch auf kühle Nächte. Die Pflanze verträgt nämlich keine Temperaturen unter 8 °C und Frost kann ihr daher zum Verhängnis werden. In Innenräumen sollten Sie sie nicht in der Nähe einer Wärmequelle wie einer Heizung platzieren, da sie keine trockene Hitze verträgt. Diese Regel gilt übrigens für alle Euphorbienarten, auch für die Tirucalli.

Außerdem kann Luftmangel zur Entwicklung von Pilzen (Botrytis cinerea) führen. Die Zeichen der Fäulnis sind dann Verfärbungen und Schwärzungen. Denken Sie also daran, Ihre Eritreische Wolfsmilch regelmäßig zu lüften, damit sie gesund bleibt.

Pflege von Euphorbia Erythrea
Es ist wichtig, die Wasserzufuhr bei jedem Gießen zu begrenzen, um das Risiko von Fäulnis zu verringern. Wenn Sie es mit dem Gießen jedoch übertrieben haben, ist es vielleicht noch nicht zu spät, um Ihre Sukkulente zu retten: Beachten Sie diese Tipps! Beachten Sie außerdem, dass die Wasserzufuhr je nach Jahreszeit unterschiedlich ist. Im Frühling und Sommer benötigt die Euphorbia Eritrea nur ein Glas Wasser pro Monat. Im Herbst und Winter sollten Sie sich auf ein Glas Wasser alle drei Monate beschränken.

Diese Pflanze hat ein recht schnelles Wachstum. Das Umtopfen erfolgt alle zwei Jahre im Frühjahr. Die Pflanzerde sollte mit Kakteenerde und Sand (optional) gemischt werden. Wählen Sie außerdem einen breiten und tiefen Topf und legen Sie eine Schicht aus Tonkugeln oder Kies auf den Boden, um die Drainage zu fördern.

Um die Pflanze richtig zu topfen, warten Sie, bis die Erde trocken ist, nehmen Sie ein Messer und führen Sie die Klinge zwischen den Topf und die Erde, wie um einen Kuchen aus der Form zu lösen. Im Sommer, während ihrer Wachstumsperiode, düngen Sie die Pflanze mit Kakteendünger.
Vorsichtsmaßnahmen bei der Stecklingsvermehrung von Euphorbia Erythrea
Stecklinge von Sukkulenten sollten Sie am besten im späten Frühjahr oder frühen Sommer schneiden. Tragen Sie vor der Handhabung Handschuhe oder sogar eine Brille, um sich vor Spritzern von flüssigem Latex zu schützen. Achten Sie auf schlecht aussehende Basen, z. B. solche, die von Fäulnis geschwärzt sind. Stecklinge werden von den Köpfen gesunder Euphorbien gemacht. Stecklinge können auch von einer gesunden Pflanze zur Vermehrung genommen werden. In diesem Fall sollten Sie eine gesunde, verholzte Basis ausfindig machen, d. h. eine Basis, die alt genug ist, dass der Stamm sich zu Holz versteift hat.

Mit einem Messer mit scharfer Klinge schneiden Sie die Euphorbienköpfe vom Kopf ausgehend 30-40 cm lang ab. Aus der Wunde wird Latex austreten. Um den Ausfluss einzudämmen, legen Sie die Köpfe in einen Eimer mit Wasser. Nehmen Sie sie nach einigen Minuten aus dem Wasser und lassen Sie sie zwei Wochen lang abtropfen und trocknen. Um die Heilung des Stecklings zu vervollständigen, können geübte Anwender die Spitze der abgeschnittenen Wolfsmilch in etwas zerstoßene Kohle, Asche oder Zimt tauchen.

Überprüfen Sie nach 14 Tagen, ob die Stecklinge gut getrocknet sind. Werfen Sie diejenigen weg, die nicht angewachsen sind, d. h. die verfault sind. Pflanzen Sie sie dann gemäß den oben genannten Umtopfanweisungen um, wobei Sie beim Umtopfen an die Düngung denken sollten. Bei anderen Pflanzen lösen sich die Blätter beim Trocknen ab, was völlig normal ist und zum Prozess gehört. Warten Sie noch einen Monat, bis sich die ersten Wurzeln zeigen, die für einen erfolgreichen Steckling stehen!

Gut zu wissen: Die weiße Flüssigkeit (Latex), die bei einem Bruch austritt, ist eine reizende Flüssigkeit. Bei Kontakt mit der Flüssigkeit sollten Sie daher Ihre Hände waschen und sich nicht die Augen reiben.

Scroll to Top