Thymian zerstört Halsentzündungen, Grippe, bekämpft Atemwegsinfektionen

Der Thymian, der von manchen als “Feind des Gifts” bezeichnet wird, ist Gegenstand von Legenden, die bis ins antike Griechenland zurückreichen. So soll er alten Überlieferungen zufolge aus den Tränen der schönen Helena von Troja entstanden sein, deren verbotene Liebe einen Krieg auslöste, der nun in die Geschichte eingegangen ist. Doch abgesehen von der Legende ist Thymian vor allem ein Kraut, das in der Küche vielfältig eingesetzt wird.

Im Gegensatz zu den mythologischen Ursprüngen, die man ihm nachsagt, sind seine gesundheitsfördernden Eigenschaften wissenschaftlich dokumentiert. Die Vorteile des Königs der Lippenblütler im Überblick.

Thymian ist für seine zahlreichen therapeutischen Eigenschaften bekannt und hat sich in unseren Küchen einen festen Platz erobert. Ob Husten, Grippe oder Atemwegserkrankungen, Thymus vulgaris hat mehr als nur einen Trick auf Lager, um die Beschwerden des Alltags zu lindern. Seine traditionelle Verwendung wird übrigens von der WHO und der European Scientific Cooperative of Phytotherapie (ESCOP) anerkannt, und er ist im Register der Heilpflanzen des französischen Arzneibuchs aufgeführt.

In Form von ätherischem Öl, als Tee oder äußerlich angewendet, bietet er eine Fülle von Vorteilen. Schauen wir uns diese einmal genauer an.

Thymian zerstört Halsentzündungen, Grippe und Atemwegsinfektionen:

1. antiinfektiös
Thymian ist nicht zuletzt wegen seiner antiinfektiösen und antiseptischen Eigenschaften ein wichtiger Gesundheitspartner. In einer Studie wurde festgestellt, dass die Verwendung von Thymian in Form von ätherischem Öl gegen 120 Bakterienstämme von Patienten mit Infektionen im Mund, in den Atemwegen und im Urogenitalbereich wirkt. Thymian als Tee zu trinken oder einfach über Ihre Gerichte und Salate zu streuen, wäre hilfreich, um von seinen Vorteilen zu profitieren.

2.entzündungshemmend
Thymian ist ein Antioxidans und Entzündungshemmer, der seine Wirkung einer phenolischen Verbindung verdankt: dem Thymol. Forscher glauben, dass Thymol Asthma lindern kann, indem es freie Radikale bekämpft, die für Entzündungen verantwortlich sind. Der Pharmakologe Jean-Louis Brazier empfiehlt die Inhalation von Thymian, um die Atemwege zu befreien. Am besten kocht man Wasser, gießt es in eine Schüssel und fügt 2 Esslöffel Thymian hinzu. Dann sollten Sie Ihren Kopf über die Schüssel beugen und darauf achten, dass Sie ihn mit einem Handtuch bedecken, und einige Minuten lang sanft einatmen.

3. antimikrobiell
Thymian soll als Tee bei Entzündungen im Rachenraum eine erhebliche Erleichterung bringen. Nicht zu vergessen seine Fähigkeit, die Immunität zu stimulieren, um bestimmte Krankheiten zu bekämpfen. Um eine wirksame Wirkung zu erzielen, können Sie den Thymian dreimal täglich als Tee zu sich nehmen. Es kann hilfreich sein, Eukalyptushonig mit seinen schleimlösenden Eigenschaften oder Zitronensaft mit seinen antiseptischen Eigenschaften hinzuzufügen.

4.Antiviral
Als Inhalationsmittel und in Form von ätherischem Öl erweist sich Thymian als besonders hilfreich bei der Bekämpfung von Grippesymptomen. Laut einer Studie, die im The American Journal of Essential Oils and Natural Products veröffentlicht wurde, soll der Aromat antivirale Eigenschaften besitzen, die bei der Bekämpfung der Krankheit hilfreich sind, ohne die Epithelzellen zu schädigen. Die Wissenschaftler vermuten auch eine wirksame Wirkung gegen das Hämagglutinin, ein Protein auf der Oberfläche des Grippevirus, das für die Bindung an die Zielzelle verantwortlich ist.

5.Abschwellend
Thymian gilt als gefürchteter Abschweller und erweist sich bei einer Vielzahl von Erkrankungen als nützlich. Laut Thierry Thévenin, einem Kräuterproduzenten, und Dr. Laurent Chevallier, einem Ernährungswissenschaftler, ist sein Verzehr in Form von Tee besonders hilfreich für die Atemwege. Diese Meinung teilt auch Christelle Lassort, Heilpraktikerin und Therapeutin für Alternativmedizin, die daran erinnert, dass Thymian “bei vielen HNO- und Atemwegserkrankungen wirkt”. Letzterer soll über schleimlösende Eigenschaften verfügen, die die Ausscheidung fördern. Ein großer Vorteil bei Erkältungen, Husten und Asthma.

Die Apothekerin Christine Cieur-Tranquart rät, seine hustenstillenden, antiviralen und antiseptischen Eigenschaften mit einer entzündungshemmenden und weichmachenden Pflanze bei infektiösem oder viralem Husten zu kombinieren.

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